Die Methode der Gnade
Jeremia 6,14: „Sie heilen den Schaden der Tochter meines Volks oberflächlich, indem sie sagen: Friede, Friede! Und da ist doch kein Friede.“
So wie Gott einer Nation oder einem Volk keinen größeren Segen senden kann, als ihnen gläubige, aufrichtige und redliche Geistliche zu geben, so ist möglicherweise der schlimmste Fluch, den Gott auf ein Volk in dieser Welt senden kann, es blinden, nicht wiedergeborenen, fleischlichen, lauen und unbegabten Führern zu überlassen. Und doch finden wir zu allen Zeiten, dass es viele Wölfe im Schafspelz 1Mt 7,15 gegeben hat, viele, die mit Kalk übertünchen, 2Hes 13,10 die angenehmere Dinge prophezeiten, 3Jes 30,10 als Gott es erlaubt hatte. Und so wie es früher gewesen ist, so ist es auch heute; es gibt viele, die das Wort Gottes verfälschen 42Kor 2,17 und es betrügerisch gebrauchen. 52Kor 4,2 Ganz besonders war es so zur Zeit des Propheten Jeremia; und er, treu zu seinem Herrn, treu zu dem Gott, der ihn berufen hatte, versäumte es nicht, von Zeit zu Zeit seinen Mund aufzumachen gegen sie und ein edles Zeugnis zur Ehre dieses Gottes abzulegen, in dessen Namen er von Zeit zu Zeit redete. Wenn ihr diese Prophezeiung lest, dann werdet ihr feststellen, dass niemand mehr gegen solche Prediger anredete als Jeremia, und ganz besonders in diesem Kapitel hier, aus dem unser Text entnommen ist, spricht er sich äußerst scharf gegen sie aus– er wirft ihnen mehrere Vergehen vor; insbesondere klagt er sie der Habsucht an. Im 13. Vers sagt er: „Denn vom Kleinsten bis zum Größten trachten sie alle nach unrechtem Gewinn, und vom Propheten bis zum Priester üben alle Falschheit.“ Und dann veranschaulicht er auf noch genauere Weise in den Worten unseres Textes, wie sie gegenüber armen Seelen betrügerisch und verräterisch gehandelt haben: „Sie heilen den Schaden der Tochter meines Volks oberflächlich, indem sie sagen: Friede, Friede! Und da ist doch kein Friede.“ Der Prophet hatte im Namen Gottes Krieg gegen das Volk angekündigt, er hatte ihnen gesagt, dass ihr Haus verlassen und verwüstet werden würde, dass der Herr das Land mit Krieg heimsuchen würde. „Darum,“ sagt er im 11. Vers, „bin ich von des HERRN Zorn so voll, dass ich ihn nicht zurückhalten kann. So schütte ihn aus über die Kinder auf der Gasse und über die Schar der jungen Männer! Denn es sollen alle, Mann und Frau, Alte und Hochbetagte, gefangen weggeführt werden. Ihre Häuser sollen den Fremden zuteilwerden samt den Äckern und Frauen; denn ich will meine Hand ausstrecken wider die Bewohner des Landes, spricht der HERR.“ 6Jer 6,11-12 Der Prophet gibt eine donnernde Botschaft, damit sie es mit der Angst zu tun bekommen und sich schuldig bekennen und sich vornehmen würden, Busse zu tun; aber es scheint, dass die falschen Propheten und Priester umhergingen und es unterdrückten, wenn die Menschen ihre Schuld bekennen wollten. Und wenn die Menschen getroffen oder ein wenig verängstigt worden waren, dann bemühten jene sich, die Wunde zu übertünchen, und erzählten ihnen, Jeremia sei nur ein eifernder Prediger, und dass es keinen Krieg bei ihnen geben könne, und sprachen zu den Menschen: „Friede, Friede! Seid beruhigt.“, obwohl der Prophet ihnen sagte, dass da kein Friede sei.Die Worte hier beziehen sich primär auf äußerliche Dinge, aber ich glaube wirklich, sie haben auch einen weiteren Bezug auf die Seele und sind auch auf jene falschen Lehrer anwendbar, die, wenn Menschen von ihren Sünden überführt worden sind, wenn sie begonnen haben, sich nach dem Himmel auszustrecken, versuchen, ihre Schuldeingeständnisse zu unterdrücken und ihnen zu sagen, sie seien bereits vorher schon gut genug gewesen. Und tatsächlich im Allgemeinen wollen es die Menschen am liebsten so haben; unsere Herzen sind überaus trügerisch und bösartig; 7Jer 17,9 niemand außer dem ewigen Gott weiß, wie treulos sie sind. Wie viele von uns rufen unseren Seelen zu „Friede, Friede!“, obwohl doch kein Friede ist! Wie viele gibt es, die jetzt sorglos auf ihren Hefen liegen, 8Zef 1,12 die meinen, sie seien Christen, die sich selbst schmeicheln, sie hätten Anteil an Jesus Christus, wo wir doch, wenn wir ihre Erfahrungen prüfen, feststellen, dass ihr Friede nur ein Friede ist, den der Teufel gemacht hat. Es ist kein Friede, den Gott gibt, es ist kein Friede, der menschlichen Verstand übersteigt. 9Phil 4,7 Meine lieben Zuhörer, es ist daher eine Sache von größter Wichtigkeit, zu wissen, ob wir Frieden zu unseren Herzen sprechen können. Wir alle sehnen uns nach Frieden; Frieden ist ein unaussprechlicher Segen; wie können wir ohne Frieden leben? Und deswegen müssen die Menschen von Zeit zu Zeit gelehrt werden, wie weit sie gehen müssen und was in ihnen gewirkt werden muss, bevor sie Frieden zu ihren Herzen sprechen können. Das ist es, was ich mir vorgenommen habe, euch heute zu präsentieren, damit ich meine Seele rette, damit ich rein bin vom Blut aller, zu denen ich predige – damit ich es nicht an mir habe fehlen lassen, euch den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen. 10Apg 20,26-27 Ich möchte mich jetzt bemühen, euch anhand der Worte des Textes zu zeigen, was ihr durchmachen müsst und was in euch gewirkt werden muss, bevor ihr Frieden zu euren Herzen sprechen könnt.
Aber bevor ich gleich direkt dazu komme, erlaubt mir, ein oder zwei Vorbemerkungen zu machen. Die erste ist, dass ich davon ausgehe, dass ihr Religion für eine innerliche Sache haltet; dass ihr glaubt, sie sei ein Werk im Herzen, ein Werk, das in der Seele durch die Kraft des Geistes Gottes gewirkt wird. Wenn ihr das nicht glaubt, dann glaubt ihr euren Bibeln nicht. Wenn ihr das nicht glaubt, und auch wenn ihr eure Bibeln in der Hand haltet, dann hasst ihr den Herrn Jesus Christus in eurem Herzen; denn Religion wird überall in der Schrift als das Werk Gottes im Herzen dargestellt. „Das Reich Gottes ist inwendig in euch,“ 11Lk 17,21 sagt unser Herr; und „nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist.“ 12Röm 2,28-29 Wenn irgendjemand von euch Religion in äußeren Dingen verortet, dann werde ich euch vielleicht heute Morgen nicht gefallen; ihr werdet mich nicht besser verstehen, wenn ich vom Werk Gottes im Herzen eines armen Sünders spreche, als wenn ich in einer unbekannten Sprache reden würde. Ich möchte noch einen weiteren Warnhinweis vorab geben, dass ich auf keinen Fall Gott auf eine bestimmte Weise des Handelns einschränken würde. Ich würde auf keinen Fall behaupten, dass alle Menschen dieselben Grade an Überführung zwingend durchlaufen müssen, bevor sie zu einem festen Frieden in ihren Herzen gelangen. Nein; Gott hat verschiedene Wege, seine Kinder nach Hause zu bringen; sein Heiliger Geist weht, wo, wann und wie er will. 13Joh 3,8 Aber wie auch immer, ich werde es wagen, Folgendes zu behaupten: Dass ihr, bevor ihr jemals Frieden zu eurem Herzen sprechen könnt, sei es durch kürzere oder längere Phasen, in denen ihr überführt werdet, sei es auf schmerzhaftere oder auf sanftere Weise, dass ihr das durchlaufen müsst, was ich in der folgenden Abhandlung darlegen werde.
Als erstes also, bevor ihr Frieden zu euren Herzen sprechen könnt, müsst ihr dazu gebracht werden, eure tatsächlichen Übertretungen gegen das Gesetz Gottes zu sehen, zu fühlen, darüber zu weinen und euch darüber zu beklagen. Laut dem Bund der Werke gilt, „die Seele, die sündigt, soll sterben;“ 14Hes 18,4 „verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben steht, um es zu tun.“ 15Gal 3,10 Wir sollen nicht nur einige Dinge tun, sondern wir sollen alle Dinge tun, und das sollen wir ununterbrochen tun; sodass nur die kleinste Abweichung vom moralischen Gesetz, egal ob in Gedanken, Worten oder Taten, nach dem Bund der Werke den ewigen Tod durch die Hand Gottes verdient. Und wenn ein einziger böser Gedanke, ein einziges böses Wort, eine einzige böse Tat die ewige Verdammnis verdient, wie viele Höllen, meine Freunde, verdient dann jeder einzelne von uns, deren ganzes Leben eine einzige ununterbrochene Rebellion gegen Gott gewesen ist! Bevor ihr deshalb also jemals Frieden zu euren Herzen sprechen könnt, müsst ihr dazu gebracht werden, zu sehen, dazu gebracht werden, zu glauben, was für eine schreckliche Sache es ist, von dem lebendigen Gott abzufallen! 16Heb 3,12 Und jetzt, meine lieben Freunde, prüft eure Herzen, denn ich hoffe, ihr seid mit der Absicht hierhergekommen, eure Seelen zu bessern. Erlaubt mir, euch in der Gegenwart Gottes zu fragen, ob ihr die Zeit kennt, und wenn ihr die Zeit nicht so ganz exakt kennt, ob ihr wisst, dass es eine Zeit gab, in der Gott euch Bitteres verschrieb, 17Hi 13,26 als die Pfeile des Allmächtigen in euch steckten? 18Hi 6,4 War jemals die Erinnerung an eure Sünden schmerzlich für euch? War die Last eurer Sünden für eure Gedanken unerträglich? Habt ihr jemals gesehen, dass Gottes Zorn vollkommen zu Recht auf euch fallen würde, wegen eurer tatsächlichen Übertretungen gegen Gott? Haben euch jemals in eurem ganzen Leben eure Sünden leidgetan? Konntet ihr jemals sagen: „Meine Sünden wachsen mir über den Kopf; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer geworden?“ 19Ps 38,4 Habt ihr jemals etwas Derartiges erlebt? Hat sich jemals so etwas zwischen Gott und eurer Seele abgespielt? Wenn nicht, dann um Jesu Christi willen, nennt euch selbst nicht Christen; ihr mögt Frieden zu euren Herzen sprechen, aber da ist kein Friede. Möge der Herr euch aufwecken, möge der Herr euch bekehren, möge der Herr euch Frieden geben, wenn es sein Wille ist, bevor ihr nach Hause geht!
Und weiter: Ihr mögt von euren tatsächlichen Sünden überführt worden sein, sodass es euch zittern lässt, und trotzdem könnt ihr Fremde für Jesus Christus sein und keinerlei echtes Wirken der Gnade an euren Herzen haben. Bevor ihr also jemals Frieden zu euren Herzen sprechen könnt, muss die Überführung tiefer gehen; ihr müsst nicht nur von euren tatsächlichen Übertretungen gegen das Gesetz Gottes überführt worden sein, sondern genauso auch von der Basis all eurer Übertretungen. Und was ist das? Ich meine die Erbsünde, jene ursprüngliche Verdorbenheit, die jeder von uns mit sich in die Welt bringt, die uns dem Zorn und der Verdammnis Gottes gegenüber haftbar macht. Es gibt viele arme Seelen, die sich selbst für feine Denker halten und trotzdem behaupten, es gebe so etwas wie die Erbsünde nicht. Sie beschuldigen Gott der Ungerechtigkeit dafür, uns Adams Sünde anzurechnen; und obwohl wir das Malzeichen des Tieres 20Offb 13,16-17 und des Teufels auf uns tragen, sagen sie uns trotzdem, wir seien nicht in Sünde geboren. Lasst sie hinaus in die Welt schauen und all das Chaos darin sehen und dann denken, wenn sie können, ob dies das Paradies sein soll, in das Gott den Menschen gesetzt hat. Nein! Alles in der Welt ist aus der Ordnung geraten. Wenn ich auf Reisen unterwegs war, habe ich oft gedacht, dass, wenn es keinen anderen Beweis für die Erbsünde gäbe, das Aufbegehren von Wölfen und Tigern gegen den Menschen, ja sogar das Bellen eines Hundes gegen uns ein Beweis für die Erbsünde ist. Tiger und Löwen würden es nicht wagen, sich gegen uns zu erheben, wenn nicht Adams Ursünde gewesen wäre; weil, wenn die Geschöpfe sich gegen uns erheben, dann sagen sie damit so viel wie: „Ihr habt gegen Gott gesündigt, und wir mischen uns in den Streit unseres Herrn mit ein.“ Wenn wir nach innen schauen, dann sehen wir dort genug an Lüsten und wie das Temperament des Menschen dem Temperament Gottes ganz entgegengesetzt ist. Es gibt Stolz, Bosheit und Rache in allen unseren Herzen; und dieses Naturell kann nicht von Gott kommen; es kommt von unserem ersten Elternteil, Adam, der, nachdem er von Gott abgefallen war, aus Gott hinaus in den Teufel hineingefallen ist. Und egal wie sehr manche Leute das leugnen mögen, so wird doch, wenn die Überführung kommt, alles fleischliche Argumentieren sofort niedergeschlagen, und die arme Seele beginnt zu fühlen und zu sehen, aus welcher Quelle die ganzen verschmutzten Ströme alle fließen. Wenn der Sünder zum ersten Mal aufgeweckt wird, beginnt er sich zu wundern: „Wie ist es gekommen, dass ich so böse bin?“ Der Geist Gottes schlägt dann ein wie der Blitz und zeigt ihm, dass er von Natur aus nichts Gutes in sich hat; dann sieht er, dass er völlig vom Weg abgekommen ist, dass er völlig abscheulich geworden ist, und die arme Kreatur wird dazu gebracht, am Fuß des Thrones Gottes niederzufallen und zuzugeben, dass Gott gerecht darin wäre, ihn zu verdammen, gerecht darin wäre, ihn einfach abzuschneiden, auch wenn er niemals eine tatsächliche Sünde in seinem Leben begangen hätte. Habt ihr das jemals gefühlt und erlebt, irgendjemand von euch: Gott für eure Verdammnis Recht zu geben, zuzugeben, dass ihr von Natur Kinder des Zorns seid, 21Eph 2,3 und dass Gott euch mit Recht abschneiden könnte, auch wenn ihr ihn niemals in eurem ganzen Leben tatsächlich beleidigt hättet? Wenn ihr jemals wahrhaftig überführt worden seid, wenn euch das jemals wahrhaftig wie ein Stich durchs Herz gegangen ist, 22Apg 2,37 wenn das Selbst wirklich aus euch herausgenommen wurde, 23Hes 36,26 dann würde es euch das einsehen und fühlen lassen. Und wenn ihr noch niemals die Last der Erbsünde gespürt habt, dann nennt euch nicht Christen. Ich bin absolut davon überzeugt, dass die Erbsünde die größte Bürde eines echten Bekehrten ist; dies bekümmert die wiedergeborene Seele, die geheiligte Seele, allezeit. Das Innewohnen der Sünde im Herzen ist die Bürde einer bekehrten Person; es ist die Bürde eines wahren Christen. Er ruft ständig aus: „Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes? 24Röm 7,24 Von dieser innewohnenden Verderbnis in meinem Herzen?“ Das ist es, was eine arme Seele am meisten beunruhigt. Und deshalb, wenn ihr diese innere Verderbnis niemals gespürt habt, wenn ihr nie gesehen habt, dass Gott euch mit Recht dafür verdammen könnte, dann, meine lieben Freunde, könnt ihr zwar Frieden zu euren Herzen sprechen, aber ich fürchte – nein, ich weiß es –, da ist kein echter Friede.
Und weiter: Bevor ihr Frieden zu euren Herzen sprechen könnt, müsst ihr nicht nur über die Sünden eures Lebens und die Sünde eurer Natur betrübt sein, sondern auch über die Sünden eurer besten Dienste und Leistungen. Wenn eine arme Seele durch die Schrecken des Herrn 252Kor 5,11 ein wenig aufgeweckt wird, dann flieht das arme Geschöpf, das unter dem Bund der Werke geboren wurde, direkt wieder zu einem Bund der Werke. Und so wie Adam und Eva sich unter den Bäumen des Gartens versteckten und Feigenblätter zusammennähten, um ihre Nacktheit zu bedecken, so flieht der arme Sünder, wenn er erweckt wird, zu seinen Diensten und Leistungen, um sich vor Gott zu verbergen, und versucht, seine eigene Gerechtigkeit zusammenzuflicken. Er sagt: „Ich werde jetzt sehr gut sein, ich werde mich bessern, ich werde alles tun, was ich kann; und dann wird Jesus Christus sicherlich Erbarmen mit mir haben.“ Aber bevor ihr Frieden zu eurem Herzen sprechen könnt, müsst ihr dazu gebracht werden einzusehen, dass Gott euch für das beste Gebet, das ihr jemals gesprochen habt, verdammen könnte; ihr müsst dazu gebracht werden einzusehen, dass all eure Dienste, alle eure Gerechtigkeit — wie der Prophet es elegant ausdrückt — zusammengenommen so weit davon entfernt sind, euch Gott zu empfehlen, so weit davon entfernt sind, ein Motiv oder ein Anreiz für Gott zu sein, Erbarmen mit eurer armen Seele zu haben, dass sie vor ihm aussehen „wie ein beflecktes Kleid,“ 26Jes 64,5 wie eine benutzte Monatsbinde, dass Gott sie verabscheut und sie nicht ertragen kann, 27Jes 1,13 wenn ihr sie ihm bringt, um euch seiner Gunst zu empfehlen. Meine lieben Freunde, was an unseren Leistungen könnte uns bei Gott empfehlen? Unsere Personen sind von Natur aus in einem ungerechtfertigten Zustand, wir verdienen es, zehntausend Mal verdammt zu werden; und was müssen unsere Leistungen erst sein? Wir können von Natur aus nichts Gutes tun: „Die aber im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.“ 28Röm 8,8 Ihr mögt viele Dinge im materiellen Sinne gut machen, aber ihr könnt keine einzige Sache formell und rechtlich gut machen, weil die Natur nicht über sich selbst hinaus handeln kann. Es ist unmöglich, dass ein unbekehrter Mensch zum Ruhm Gottes handeln kann; er kann überhaupt nichts im Glauben tun und „alles, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.“ 29Röm 14,23 Auch nachdem wir erneuert worden sind, sind wir trotzdem nur zum Teil erneuert; die innewohnende Sünde bleibt weiter in uns aktiv, da ist in jeden einzelnen unserer Dienste Verderbnis mit hineingemischt; so dass auch nach unserer Bekehrung unsere Werke uns verdammen würden, falls Jesus Christus uns nur gemäß unserer Werke annehmen würde, weil wir kein Gebet sprechen können, welches nicht weit entfernt ist von der Perfektion, welche das moralische Gesetz verlangt. Ich weiß nicht, was ihr denkt, aber ich kann sagen, dass ich nicht beten kann, ohne zu sündigen — ich kann euch oder anderen nicht predigen, ohne zu sündigen — ich kann nichts ohne Sünde tun; und wie jemand es ausdrückte: „Meine Buße bedarf der Buße, und meine Tränen müssen im kostbaren Blut meines lieben Erlösers gewaschen werden.“ Unsere besten Dienste sind nichts Besseres als viele prächtige Sünden. Bevor ihr Frieden in euren Herzen haben könnt, müsst ihr nicht nur dazu gebracht werden, dass eure angeborenen und tatsächlichen Sünden euch krank machen, sondern eure Gerechtigkeit und alle eure Dienste und Leistungen müssen euch auch so verleidet worden sein, dass es euch alles krank macht. Es muss eine tiefe Überführung geben, bevor ihr aus eurer Selbstgerechtigkeit herausgebracht werden könnt; sie ist der letzte Götze, der aus unserem Herzen herausgenommen wird. Der Stolz unseres Herzens hindert uns daran, uns der Gerechtigkeit Jesu Christi zu unterwerfen. Aber wenn ihr niemals gefühlt habt, dass ihr keine eigene Gerechtigkeit habt, wenn ihr niemals gespürt habt, wie unzureichend eure eigene Gerechtigkeit ist, dann könnt ihr nicht zu Jesus Christus kommen. Viele sagen jetzt vielleicht: „Nun, wir glauben das alles“, aber es gibt einen großen Unterschied zwischen Reden und Fühlen. Habt ihr jemals das Bedürfnis nach einem lieben Erlöser gefühlt? Habt ihr jemals das Bedürfnis nach Jesus Christus gespürt, angesichts der Unzulänglichkeit eurer eigenen Gerechtigkeit? Und könnt ihr jetzt von Herzen sagen: „Herr, du kannst mich mit Recht verdammen für die besten Dienste, die ich jemals erbracht habe?“ Wenn ihr nicht so aus euch selbst herausgebracht worden seid, könnt ihr Frieden zu euch selbst sprechen, aber trotzdem ist da kein Friede.
Und bevor ihr Frieden zu euren Seelen sprechen könnt, gibt es eine besondere Sünde, die euch reichlich Sorgen bereiten muss, und doch fürchte ich, dass nur wenige von euch sich denken können, welche es ist. Es ist die beherrschende, die verdammende Sünde der christlichen Welt und doch denkt die christliche Welt selten oder nie an sie. Und nun was ist es? Es ist das, was die meisten von euch denken, dass sie dessen nicht schuldig sind — und das ist die Sünde des Unglaubens. Bevor ihr Frieden zu euren Herzen sprechen könnt, müsst ihr wegen des Unglaubens eures Herzens besorgt sein. Aber kann es denn angenommen werden, dass irgendjemand von euch hier in diesem Kirchhof ein Ungläubiger ist, der in Schottland, in einem reformierten Land geboren wurde, der jeden Sabbat in die Kirche geht? Kann jemand von euch, der einmal im Jahr das Sakrament empfängt — oh, dass es doch öfter verabreicht würde! —, kann es angenommen werden, dass ihr, die ihr Medaillons des Sakraments besitzt, dass ihr, die ihr das Familiengebet hochhaltet, dass irgendeiner von euch nicht an den Herrn Jesus Christus glaubt? Ich appelliere an eure eigenen Herzen, ob ihr mich nicht für lieblos halten würdet, wenn ich daran zweifeln würde, ob irgendeiner von euch an Christus glaubt. Und doch fürchte ich, dass wir bei einer Untersuchung feststellen würden, dass die meisten von euch nicht so viel Glauben an den Herrn Jesus Christus haben wie der Teufel selbst. Ich bin überzeugt, dass der Teufel mehr von der Bibel glaubt als es die meisten von uns tun. Er glaubt an die Göttlichkeit von Jesus Christus — das ist mehr, als es viele, die sich selbst Christen nennen, tun; ja, er glaubt und zittert, 30Jak 2,19 und das ist mehr, als Tausende unter uns es tun. Meine Freunde, wir verwechseln einen historischen Glauben mit einem wahren Glauben, der im Herzen durch den Geist Gottes gewirkt wird. Ihr bildet euch ein, ihr glaubt, weil ihr glaubt, dass es ein Buch gibt, das wir die Bibel nennen, weil ihr in die Kirche geht; das könnt ihr alles machen, ohne einen wahren Glauben an Christus zu haben. Bloß zu glauben, dass es so eine Person wie Christus gab, bloß zu glauben, dass es ein Buch gibt, dass die Bibel heißt, wird euch nicht mehr nützen, als zu glauben, dass es einen Mann namens Caesar oder Alexander den Großen gab. Die Bibel ist eine heilige Schatzkammer. Wie viel Dank schulden wir Gott für diese lebendigen Orakel! Und trotzdem können wir über diese verfügen und doch nicht an den Herrn Jesus Christus glauben. Meine lieben Freunde, es muss ein Prinzip im Herzen durch den Geist des lebendigen Gottes gewirkt werden. Wenn ich euch fragen würde, wie lange es her ist, dass ihr an Jesus Christus geglaubt habt, würdet ihr mir vermutlich sagen, dass ihr an Jesus Christus geglaubt habt, solange ihr euch erinnern könnt — ihr habt niemals nicht geglaubt. Damit könntet ihr mir dann keinen besseren Beweis dafür geben, dass ihr noch gar nie an Jesus Christus geglaubt habt, es sei denn, ihr seid früh geheiligt worden, aus dem Mutterschoß; 31Jer 1,5 denn auf der anderen Seite wissen diejenigen, die an Christus glauben, dass es eine Zeit gab, in der sie nicht an Jesus Christus geglaubt haben. Ihr sagt, dass ihr Gott liebt mit eurem ganzen Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft. 32Lk 10,27 Wenn ich euch fragen würde, wie lange es her ist, dass ihr Gott liebt, würdet ihr sagen: Solange ihr euch erinnern könnt; ihr habt Gott nie gehasst, ihr kennt keine Zeit, in der in eurem Herzen Feindschaft gegen Gott gewesen ist. Dann habt ihr in eurem Leben Gott noch nie geliebt, es sei denn, ihr seid früh geheiligt worden. Meine lieben Freunde, ich gehe hier so ins Detail, weil es eine äußerst trügerische Täuschung ist, durch die so viele Menschen mitgerissen werden, dass sie bereits glauben würden. Deshalb bemerkt Walter Marshall, wenn er über seine Erfahrungen berichtet, dass er ein Leben lang sich abgemüht hatte und alle seine Sünden unter den zehn Geboten aufgelistet hatte und dann zu einem Geistlichen ging und ihn nach dem Grund fragte, warum er keinen Frieden finden konnte. Der Geistliche schaute seinen Katalog an und sagte: „Ich finde in deinem ganzen Katalog kein Wort über die Sünde des Unglaubens.“ 33Walter Marshall, The Gospel Mystery of Sanctification (London: Thomas Parkhurst, 1692) Es ist das besondere Werk des Geistes Gottes, uns von unserem Unglauben zu überführen— dass wir keinen Glauben haben. Jesus Christus sagt über die Sünde des Unglaubens: „Von der Sünde, weil sie nicht an mich glauben.“ 34Joh 16,9 Nun, meine lieben Freunde, hat Gott euch jemals gezeigt, dass ihr keinen Glauben hattet? Wurdet ihr jemals dazu gebracht, ein hartes Herz des Unglaubens zu beklagen? War das jemals die Sprache eures Herzens: „Herr, gib mir Glauben; Herr, befähige mich, dich zu ergreifen; 351Tim 6,12 Herr, hilf mir, dich meinen Herrn und meinen Gott 36Joh 20,28 zu nennen“? Hat Jesus Christus euch jemals auf diese Weise überführt? Hat er euch jemals von eurer Unfähigkeit überführt, Christus nahe zu sein, und euch dazu gebracht, zu Gott zu schreien, euch Glauben zu schenken? Wenn nicht, dann sprecht keinen Frieden zu eurem Herzen. Möge der Herr euch aufwecken und euch echten, soliden Frieden geben, bevor ihr dahingeht und nicht mehr seid! 37Ps 39,13
Noch einmal: Bevor ihr Frieden zu euren Herzen sprechen könnt, müsst ihr nicht nur von euren tatsächlichen Sünden und der Ursünde, den Sünden eurer eigenen Gerechtigkeit und der Sünde des Unglaubens überführt sein, sondern ihr müsst dazu befähigt werden, die vollkommene Gerechtigkeit, die allgenügsame Gerechtigkeit des Herrn Jesus Christus zu ergreifen; ihr müsst euch durch Glauben an der Gerechtigkeit Jesu Christi festhalten, und dann werdet ihr Frieden haben. „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.“ 38Mt 11,28 Das spricht allen Mut zu, die mühselig und beladen sind; aber die Verheißung der Ruhe gilt nur denen, die kommen, glauben und ihn zu ihrem Gott und ihrem Alles machen. Bevor wir jemals Frieden mit Gott haben können, müssen wir durch den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus gerechtfertigt werden, wir müssen befähigt werden, Christus auf unsere Herzen anzuwenden; wir müssen Christus in unsere Seelen heimgebracht haben, sodass seine Gerechtigkeit zu unserer Gerechtigkeit wird, sodass seine Verdienste unseren Seelen angerechnet werden. Meine lieben Freunde, wart ihr jemals mit Jesus Christus verheiratet? Hat sich Jesus Christus jemals selbst euch gegeben? Seid ihr Christus jemals durch einen lebendigen Glauben ganz nahe gewesen, sodass ihr Christus in euren Herzen gespürt habt, sodass ihr ihn Frieden zu euren Seelen sprechen gehört habt? Ist jemals Frieden in eure Herzen geströmt wie ein Fluss? Habt ihr jemals diesen Frieden gespürt, den Christus seinen Jüngern zusprach? Ich bete zu Gott, dass er kommen möge und euch Frieden zuspricht. Diese Dinge müsst ihr erleben. Ich spreche jetzt von den unsichtbaren Realitäten einer anderen Welt, von der inneren Religion, vom Werk Gottes am Herzen eines armen Sünders. Ich spreche jetzt von einer Sache von immenser Wichtigkeit, meine lieben Zuhörer; ihr alle seid davon betroffen, eure Seelen sind davon betroffen, euer ewiges Heil ist davon betroffen. Ihr mögt alle in Frieden leben, aber vielleicht hat der Teufel euch in eine schläfrige fleischliche Lethargie und eine trügerische Sicherheit eingelullt und wird versuchen, euch dort zu behalten, bis er euch in die Hölle gebracht hat, und dort werdet ihr aufgeweckt werden; aber es wird schrecklich sein, geweckt zu werden und zu erkennen, dass ihr euch so schrecklich geirrt habt, wenn der große Abgrund festgelegt ist, wenn ihr für alle Ewigkeit nach einem Tropfen Wasser rufen werdet, um eure Zunge zu kühlen, 39Lk 16,24 und ihn nicht erhalten werdet.
Gestattet mir also, mich an verschiedene Arten von Personen zu wenden; und oh, möge Gott in seiner unendlichen Barmherzigkeit die Anwendung segnen! Einige unter euch würden vielleicht sagen: „Durch Gnade können wir dir zustimmen. Gepriesen sei Gott, wir sind von unseren tatsächlichen Sünden überführt worden, wir sind von der Erbsünde überführt worden, wir sind von der Selbstgerechtigkeit überführt worden, wir haben die Bitterkeit des Unglaubens gespürt, und durch Gnade haben wir uns mit Jesus Christus verbunden; wir können Frieden zu unseren Herzen sprechen, weil Gott Frieden zu uns gesprochen hat.“ Könnt ihr das so sagen? Dann begrüße ich euch wie die Engel die Frauen am ersten Tag der Woche: „Seid gegrüßt!“ 40Mt 28,9 Fürchtet euch nicht, 41Mt 28,5 meine lieben Brüder, ihr seid glückliche Seelen; ihr könnt euch niederlegen und wahrhaftig in Frieden ruhen, denn Gott hat euch Frieden gegeben; ihr könnt unter allen Fügungen der Vorsehung zufrieden sein, denn nichts anderes kann euch jetzt geschehen, außer was der Effekt von Gottes Liebe zu eurer Seele sein soll. Ihr braucht keine Angst vor äußeren Kämpfen zu haben, da es Frieden in eurem Inneren gibt. Habt ihr euch mit Christus verbunden? Ist Gott euer Freund? Ist Christus euer Freund? Dann blickt mit Trost nach oben; alles ist euer, ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes. 421Kor 3,23 Alles wird zu eurem Besten dienen; 43Röm 8,28 selbst die Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt; 44Mt 10,30 wer euch antastet, tastet Gottes Augapfel an. 45Sach 2,8 Aber dann, meine lieben Freunde, hütet euch davor, euch auf eurer ersten Bekehrung auszuruhen. Ihr, die ihr junge Gläubige in Christus seid, solltet jeden Moment nach ganz frischen Entdeckungen vom Herrn Jesus Christus Ausschau halten; ihr dürft nicht auf eure vergangenen Erfahrungen bauen, ihr dürft nicht auf ein Werk in euch selbst bauen, sondern ihr müsst immer wieder aus euch selbst hinaus zur Gerechtigkeit Jesu Christi gehen, die außerhalb von euch ist. Ihr müsst immer wieder als arme Sünder kommen, um Wasser aus den Brunnen des Heils zu schöpfen; 46Jes 12,3 ihr müsst die Dinge vergessen, die hinter euch liegen, und euch ständig nach dem ausstrecken, was vor euch liegt. 47Phil 3,13 Meine lieben Freunde, ihr müsst einen zärtlichen, engen Wandel mit dem Herrn Jesus Christus führen. Viele von uns verlieren ihren Frieden durch ihren unsanften Wandel; irgendetwas tritt zwischen Christus und uns, und wir fallen in Finsternis; irgendetwas stiehlt unsere Herzen von Gott weg, und das betrübt den Heiligen Geist, und der Heilige Geist überlässt uns uns selbst. Lasst mich euch deshalb dringend ans Herz legen, dass ihr Frieden mit Gott habt, dass ihr darauf achtet, diesen Frieden nicht zu verlieren. Es ist wahr, wenn ihr einmal in Christus seid, dann könnt ihr nicht endgültig von Gott abfallen: „So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“ 48Röm 8,1 Aber wenn ihr auch nicht endgültig fallen könnt, so könnt ihr aber trotzdem schlimm fallen und euch alle eure Tage mit gebrochenen Knochen 49PS 34,21 dahinschleppen. Hütet euch vor Rückfällen; um Jesu Christi willen, betrübt nicht den Heiligen Geist; es könnte sein, dass ihr euren Trost nie wiedererlangt, solange ihr lebt. Oh, hütet euch davor, euch herumzutreiben und von Gott abzuirren, nachdem ihr euch mit Jesus Christus verbunden habt. Meine lieben Freunde, ich habe teuer für Rückfälle bezahlt. Unsere Herzen sind so verflucht böse, dass, wenn ihr nicht aufpasst, wenn ihr nicht permanent wachsam seid, eure bösen Herzen euch täuschen und ablenken werden. Es wird traurig sein, unter der Geißel eines züchtigenden Vaters zu stehen; schaut euch die Heimsuchung von Hiob, David und anderen Heiligen in der Schrift an. Lasst mich deshalb euch, die ihr Frieden habt, ermahnen, einen engen Wandel mit Christus zu führen. Ich bin betrübt über den lockeren Wandel derer, die Christen sind, die Offenbarungen von Jesus Christus gehabt haben; es gibt so wenig Unterschied zwischen ihnen und anderen Menschen, dass ich kaum erkennen kann, welcher der wahre Christ ist. Christen haben Angst, von Gott zu sprechen – sie schwimmen mit dem Strom; wenn sie in weltliche Gesellschaft kommen, dann reden sie von der Welt, als ob sie in ihrem Element wären. Das hättet ihr damals nicht getan, als ihr die ersten Offenbarungen der Liebe Christi hattet; ihr konntet damals ewig von der Liebe Christi sprechen, als die Leuchte des Herrn über eurer Seele schien. 50Hi 29,3 Diese Zeit war einmal, als ihr noch etwas für euren lieben Herrn zu sagen hattet; aber jetzt könnt ihr euch unter Leute begeben und hören, wie andere dreist über die Welt sprechen, und ihr habt Angst, ausgelacht zu werden, wenn ihr für Jesus Christus sprechen würdet. Viele Menschen sind jetzt Konformisten geworden, im schlimmsten Sinne des Wortes; sie beschweren sich über die Zeremonien der Kirche, was sie zu Recht tun können; aber dann seid ihr ganz verliebt in Zeremonien in eurem Benehmen; ihr passt euch der Welt an, was noch viel schlimmer ist. Viele bleiben stehen bis der Teufel neue Moden herausbringt. Passt also auf, euch nicht der Welt anzupassen. 51Röm 12,2 Was haben Christen mit der Welt zu tun? Christen sollten auf außergewöhnliche Weise gut sein, mutig für ihren Herrn eintreten, damit alle, die mit euch sind, bemerken, dass ihr mit Jesus gewesen wart. 52Apg 4,13 Ich würde euch dringend empfehlen, zu einer Übereinkunft zu kommen in Jesus Christus, sodass Gott dauerhaft in eurem Herzen wohnt. Wir bauen oft auf unserem Glauben der Zugehörigkeit auf und verlieren dabei unseren Beistand; aber wir sollten wachsen hin zu einem Glauben der Gewissheit, zu wissen, dass wir Gottes Eigentum sind, 531Petr 2,9 und so auferbaut werden und wandeln unter dem Beistand des Heiligen Geistes. 54Apg 9,31 Jesus Christus wird jetzt sehr im Haus seiner Freunde geschlagen. 55Sach 13,6 Verzeiht mir, dass ich hier so ins Detail gehe; denn, meine Freunde, es betrübt mich mehr, dass Jesus Christus von seinen Freunden geschlagen wird, als von seinen Feinden. Von Deisten können wir nichts anderes erwarten; aber für diejenigen, die seine Macht erfahren haben; so abzufallen; dass sie nicht der Berufung würdig wandeln, zu der sie berufen worden sind 56Eph 4,1, auf diese Weise bringen wir die Religion unseres Herrn in Verruf und machen sie zu einem Spottlied unter den Heiden. 57Ps 44,15 Um Christi willen, wenn ihr Christus kennt, bleibt nahe bei ihm; wenn Gott Frieden gesprochen hat, oh, dann bewahrt diesen Frieden, indem ihr jeden Moment zu Jesus Christus aufblickt. Diejenigen, die Frieden mit Gott gefunden haben, fürchtet euch nicht, wenn ihr Prüfungen ausgesetzt seid: Alles wird zu eurem Besten dienen. 58Röm 8,28 Wenn ihr Versuchungen ausgesetzt seid: Fürchtet euch nicht. Wenn er Frieden in eure Herzen gesprochen hat, werden all diese Dinge euch zum Besten dienen.
Aber was soll ich zu euch sagen, die keinen Frieden mit Gott haben? Und das sind vielleicht die meisten in dieser Versammlung: Es bringt mich zum Weinen, daran zu denken. Die meisten von euch müssen, wenn ihr eure Herzen prüft, bekennen, dass Gott noch nie Frieden zu euch gesprochen hat; ihr seid Kinder des Teufels, 59Joh 8,44 wenn Christus nicht in euch ist, wenn Gott nicht Frieden zu eurem Herzen gesprochen hat. Arme Seele! In welch einem verfluchten Zustand befindet ihr euch. Ich möchte nicht in eurer Haut stecken, nicht für zehntausend mal tausend Welten. Warum? Ihr hängt einfach direkt über der Hölle. Welchen Frieden könnt ihr haben, wenn Gott euer Feind ist, wenn der Zorn Gottes über eurer armen Seele bleibt? 60Joh 3,36 Also wacht auf, ihr, die ihr in einem falschen Frieden schlaft, wacht auf, ihr fleischlichen Bekenner, ihr Heuchler, die ihr zur Kirche geht, das Sakrament empfangt, eure Bibeln lest und doch nie die Kraft Gottes in euren Herzen gespürt habt; ihr formellen Bekenner, ihr getauften Heiden; wacht auf, wacht auf und ruht nicht auf einem falschen Fundament. Macht mir keine Vorwürfe, dass ich euch direkt adressiere; tatsächlich geschieht es aus Liebe zu euren Seelen. Ich sehe, ihr verweilt noch in eurem Sodom und möchtet gerne dortbleiben; aber ich komme zu euch wie der Engel zu Lot, um euch bei der Hand zu nehmen. Kommt von dort weg, meine lieben Brüder — flieht, flieht, flieht um euer Leben zu Jesus Christus, flieht zu einem blutenden Gott, flieht zu einem Thron der Gnade; und bittet Gott, eure Herzen zu brechen, bittet Gott, euch von euren tatsächlichen Sünden zu überführen, bittet Gott, euch von eurer Erbsünde zu überführen, bittet Gott, euch von eurer Selbstgerechtigkeit zu überführen — bittet Gott, euch Glauben zu schenken und euch zu befähigen, euch mit Jesus Christus zu verbinden. Oh ihr, die ihr euch in Sicherheit wiegt, ich muss ein Donnersohn 61Mk 3,17 für euch sein, und oh, dass Gott euch aufwecken möge, auch wenn es mit Donner geschehen möge; tatsächlich ist es aus Liebe, dass ich zu euch spreche. Ich weiß aus trauriger Erfahrung, was es bedeutet, mit einem falschen Frieden in den Schlaf eingelullt zu sein; lange war ich schläfrig eingelullt, lange hielt ich mich für einen Christen, obwohl ich nichts von dem Herrn Jesus Christus wusste. Ich ging vielleicht weiter als viele von euch; ich fastete zweimal in der Woche, ich betete manchmal neunmal am Tag, ich empfing das Sakrament regelmäßig jeden Sonntag; und trotzdem wusste ich nichts von Jesus Christus in meinem Herzen, ich wusste nicht, dass ich eine neue Schöpfung sein muss; 622Kor 5,17 ich wusste nichts von einer inneren Religion in meiner Seele. Und vielleicht sind viele von euch so getäuscht wie ich armes Geschöpf es war. Und deswegen geschieht es wirklich aus Liebe zu euch, dass ich so zu euch spreche. O, wenn ihr nicht aufpasst, wird eine Form der Religion 632Tim 3,5 eure Seele zerstören. Ihr werdet euch darin ausruhen und letztendlich überhaupt nicht zu Jesus Christus kommen. Wobei doch diese Dinge nur die Mittel zum Zweck sind und nicht das Ende der Religion. Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt. 64Röm 10,4 O wacht auf, ihr, die ihr auf euren Hefen liegt; 65Zef 1,12 wacht auf, ihr Kirchenbekenner; wacht auf, ihr, die ihr den Namen habt, dass ihr lebt, 66Offb 3,1 die ihr reich seid und denkt, ihr braucht nichts, und nicht merkt, dass ihr elend und jämmerlich seid, arm, blind und bloß. Ich rate euch, zu kommen und von Jesus Christus Gold zu kaufen, und weiße Kleider und Augensalbe. 67Offb 3,17-18 Aber ich hoffe, es gibt einige, die ein wenig verwundet worden sind; ich hoffe, Gott wird mich nicht umsonst predigen lassen; ich hoffe, Gott wird einige eurer kostbaren Seelen erreichen und einige von euch aus eurer fleischlichen Sicherheit aufwecken. Ich hoffe, hier sind einige, die willig sind, zu Christus zu kommen und die beginnen zu merken, dass sie auf einem falschen Fundament aufgebaut haben. Vielleicht schlägt der Teufel zu und versucht euch dazu zu bringen an der Gnade zu verzweifeln; aber fürchtet euch nicht, was ich zu euch gesprochen habe, ist nur aus Liebe zu euch, ist nur dazu gedacht, euch aufzuwecken und euch die Gefahr zu zeigen, in der ihr schwebt. Wenn jemand von euch dazu willig ist, mit Gott versöhnt zu werden, so ist Gott der Vater, der Sohn und der Heilige Geist dazu bereit, mit euch versöhnt zu werden. Oh, dann, auch wenn ihr jetzt noch keinen Frieden habt, kommt her zu Jesus Christus; er ist unser Friede, 68Eph 2,14 er ist unser Friedensstifter; 69Mt 5,9 er hat Frieden zwischen Gott und dem fehlbaren Menschen gemacht. Wollt ihr Frieden mit Gott haben? Dann also los, eilig zu Gott durch Jesus Christus, der den Frieden erkauft hat; der Herr Jesus hat das Blut seines Herzens dafür vergossen. Er ist dafür gestorben, er ist dafür auferweckt worden, er ist hoch über alle Himmel hinaus aufgestiegen und sitzt jetzt zur Rechten Gottes, wo er für uns eintritt. 70Röm 8,34 / Eph 4,10 Vielleicht denkt ihr, es gibt keinen Frieden für euch. Warum das? Weil ihr Sünder seid? Weil ihr Christus gekreuzigt habt, ihn öffentlich geschmäht habt, das Blut des Sohnes Gottes mit Füßen getreten habt? 71Heb 10,29 Was, ihr habt das alles getan? Trotzdem gibt es Frieden für euch. Nun, was sagte Jesus Christus über seine Jünger, als er am ersten Tag der Woche zu ihnen kam? Das erste Wort, das er sagte, war: „Friede sei mit euch!“ Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. 72Joh 20,19-20 Es war, als wollte er sagen: „Fürchtet euch nicht, meine Jünger; seht meine Hände und meine Füße, wie sie um euretwillen durchbohrt worden sind; deswegen fürchtet euch nicht.“ Wie sprach Christus zu seinen Jüngern? „Geht hin, verkündet meinen Brüdern und sagt es ganz besonders dem untröstlichen Petrus, dass Christus auferstanden ist, 73Mt 28,7+10 und dass er auffährt zu seinem Vater und eurem Vater, zu seinem Gott und eurem Gott.“ 74Joh 20,17 Und nachdem Christus auferstanden ist, kam er, um Frieden zu predigen, mit einem Ölzweig des Friedens in der Hand so wie die Taube Noahs: „Meinen Frieden gebe ich euch.“ 75Joh 14,27 Wer waren sie? Sie waren Feinde Christi genauso wie wir, sie waren einst Verleugner Christi, genauso wie wir. Vielleicht sind einige von euch abgefallen und haben ihren Frieden verloren und ihr denkt, dass ihr keinen Frieden verdient; und das tut ihr auch nicht. Aber dann wird Gott eure Abtrünnigkeiten heilen, er wird euch gern lieben. 76Hos 14,4 Was euch betrifft, die ihr verwundet seid und willig gemacht worden seid, zu Christus zu kommen, kommt her! 77Hld 2,10 Vielleicht möchten einige von euch sich in ihre Dienste kleiden, die nur verfaulten Lumpen gleichen. Nein, ihr tut besser daran, nackt zu kommen, so wie ihr seid, denn ihr müsst eure Lumpen beiseite werfen und in eurem Blut 78Hes 16,6 kommen. Einige von euch sagen vielleicht: „Wir würden kommen, aber wir haben ein hartes Herz.“ Aber ihr werdet es niemals weich gemacht bekommen, bis ihr zu Christus kommt; er wird das steinerne Herz wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; 79Hes 36,26 er wird Frieden zu euren Seelen sprechen; obwohl ihr ihn verraten habt, wird er euer Friede sein. Sollte ich irgendjemanden von euch heute Morgen dazu bewegen können, zu Jesus Christus zu kommen? Es ist eine große Menge von Seelen hier; wie bald werdet ihr alle sterben und vor Gericht treten müssen! Vielleicht schon vor Einbruch der Nacht oder morgen Abend wird einer von euch auf diesem Kirchhof liegen. Und wie wird es euch ergehen, wenn ihr nicht mit Gott Frieden habt — wenn der Herr Jesus Christus nicht Frieden zu eurem Herzen gesprochen hat? Wenn Gott euch hier nicht Frieden zuspricht, dann werdet ihr für immer verdammt sein. Ich sollte euch nicht schmeicheln, meine lieben Freunde; ich werde aufrichtig mit euren Seelen umgehen. Einige von euch mögen denken, ich gehe zu weit. Aber tatsächlich werdet ihr, wenn ihr ins Gericht kommt, erkennen, dass das, was ich sage, wahr ist, entweder zu eurer ewigen Verdammnis oder zum ewigen Trost. Möge Gott eure Herzen beeinflussen, zu ihm zu kommen! Ich bin nicht bereit, zu gehen, ohne euch zu überzeugen. Ich kann euch nicht überzeugen, aber Gott könnte mich dazu gebrauchen, um einige von euch davon zu überzeugen, zu dem Herrn Jesus Christus zu kommen. Oh, wenn ihr doch den Frieden fühlen könntet, den jene haben, die den Herrn Jesus Christus lieben! „Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben, und nichts bringt sie zu Fall,“ 80Ps 119,165 sagt der Psalmist. Aber für die Gottlosen gibt es keinen Frieden. 81Jes 57,21 Ich weiß, was es bedeutet, ein Leben in der Sünde zu leben; ich war gezwungen zu sündigen, um die Überführung und das Eingeständnis zu unterdrücken. Und ich bin sicher, viele von euch gehen denselben Weg; wenn ihr in der Gesellschaft von anderen seid, dann vertreibt ihr die Überführung und das Eingeständnis. Aber ihr solltet es lieber gründlich angehen; es muss getan werden, eure Wunde muss untersucht werden, oder ihr müsst verdammt werden. Wenn es einfach egal wäre, würde ich kein Wort darüber verlieren. Aber ohne Christus werdet ihr verdammt sein. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. 82Joh 14,6 Ich kann gar nicht daran denken, dass ihr ohne Christus in die Hölle gehen werdet. Wie könnt ihr bei ewiger Glut wohnen? 83Jes 33,14 Wie könnt ihr den Gedanken ertragen, für immer mit dem Teufel zusammen zu leben? Ist es nicht besser, hier ein wenig Seelenschmerz zu haben, als später von Jesus Christus in die Hölle geschickt zu werden? Was ist die Hölle, wenn nicht die Abwesenheit von Christus? Wenn es keine andere Hölle geben würde, würde das schon genug Hölle sein. Es wird die Hölle sein, für immer mit dem Teufel zusammen gequält zu werden. Vertragt euch nun mit Gott und macht Frieden. 84Hi 22,21 Ich bitte euch nun als armer, unwürdiger Botschafter für Jesus Christus, Lasst euch versöhnen mit Gott! 852Kor 5,20 Meine Aufgabe heute Morgen, am ersten Tag der Woche, ist es, euch zu sagen, dass Christus dazu willig ist, sich mit euch zu versöhnen. Wird sich jemand von euch mit Jesus Christus versöhnen? Dann wird er euch all eure Sünden vergeben, er wird all eure Übertretungen tilgen. 86Jes 43,25 Aber wenn ihr weiterhin gegen Christus rebelliert und ihn täglich durchbohrt — wenn ihr immer so weitermacht und Jesus Christus missbraucht, dann müsst ihr damit rechnen, dass der Zorn Gottes auf euch fallen wird. Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. 87Gal 6,7 Und wenn ihr nicht mit Gott Frieden habt, wird Gott nicht mit euch Frieden haben. Wer kann vor Gott bestehen, wenn er zornig ist? Es ist schrecklich, in die Hände eines zornigen Gottes zu fallen. 88Heb 10,31 Als die Leute kamen, um Jesus festzunehmen, fielen sie zu Boden, als er zu ihnen sprach: Ich bin’s! 89Joh 18,6 Und wenn sie den Anblick von Christus nicht ertragen konnten, als er mit den Kleidern der Sterblichkeit bekleidet war, wie sollen sie dann seinen Anblick ertragen, wenn er auf dem Thron seines Vaters sitzt? Ich sehe es bildlich vor mir, wie die armen Elenden vom Teufel aus ihren Gräbern herausgezerrt werden, wie sie zittern und wie sie den Bergen und Felsen zurufen, auf sie zu fallen. 90Offb 6,16 Aber der Teufel wird sagen, „Komm, ich werde dich wegholen“ und dann werden sie zitternd vor dem Richterstuhl Christi stehen. Sie werden vor ihm erscheinen, um ihn nur ein einziges Mal zu sehen und ihn dieses unwiderrufliche Urteil aussprechen zu hören: „Geht weg von mir, ihr Verfluchten.“ 91Mt 25,41 Ich sehe es vor mir, wie die armen Geschöpfe sagen, „Herr, wenn wir verdammt werden müssen, lass doch einen Engel das Urteil aussprechen.“ Nein, der Gott der Liebe, Jesus Christus, wird es aussprechen. Werdet ihr das nicht glauben? Denkt nicht, dass ich aufs Geratewohl einfach so daher schwätze, nein, sondern ich rede in Übereinstimmung mit den Schriften der Wahrheit. Wenn ihr das also nicht denkt, dann erweist euch als Männer 92Jes 46,8 und geht heute an diesem Morgen von hier fort mit dem festen Entschluss, in der Stärke Gottes, euch an Christus festzuhalten. Und mögt ihr keine Ruhe in euren Seelen haben, bis ihr in Christus ruht. Ich könnte immer noch weitermachen, denn es ist süß über Christus zu sprechen. Sehnt ihr euch nicht nach der Zeit, wenn ihr neue Körper haben werdet? Wenn sie unsterblich sein werden und seinem Leib der Herrlichkeit gleichgestaltet? 93Phil 3,21 Und dann werdet ihr euch gegenseitig von Jesus Christus erzählen, für immer und ewig. Aber jetzt ist es vielleicht Zeit für euch, zu gehen und euch für eure jeweilige Anbetung vorzubereiten und daran möchte ich keinen von euch hindern. Mein Vorhaben ist es, arme Sünder zu Jesus Christus zu bringen. Oh, das Gott ein paar von euch zu sich selbst bringen möge! Möge der Herr Jesus euch jetzt mit seinem Segen entlassen, und möge der liebe Erlöser euch überführen, die ihr nicht auferweckt seid, und die Gottlosen von ihren bösen Wegen abbringen! Und möge die Liebe Gottes, die allen Verstand übersteigt, 94Phil 4,7 eure Herzen erfüllen. Gewähre dies, oh Vater, um Christi willen; dem, mit dir und dem gesegneten Geist, sei alle Ehre und Herrlichkeit, jetzt und für immer. Amen.
Fussnoten
- 1Mt 7,15
- 2Hes 13,10
- 3Jes 30,10
- 42Kor 2,17
- 52Kor 4,2
- 6Jer 6,11-12
- 7Jer 17,9
- 8Zef 1,12
- 9Phil 4,7
- 10Apg 20,26-27
- 11Lk 17,21
- 12Röm 2,28-29
- 13Joh 3,8
- 14Hes 18,4
- 15Gal 3,10
- 16Heb 3,12
- 17Hi 13,26
- 18Hi 6,4
- 19Ps 38,4
- 20Offb 13,16-17
- 21Eph 2,3
- 22Apg 2,37
- 23Hes 36,26
- 24Röm 7,24
- 252Kor 5,11
- 26Jes 64,5
- 27Jes 1,13
- 28Röm 8,8
- 29Röm 14,23
- 30Jak 2,19
- 31Jer 1,5
- 32Lk 10,27
- 33Walter Marshall, The Gospel Mystery of Sanctification (London: Thomas Parkhurst, 1692)
- 34Joh 16,9
- 351Tim 6,12
- 36Joh 20,28
- 37Ps 39,13
- 38Mt 11,28
- 39Lk 16,24
- 40Mt 28,9
- 41Mt 28,5
- 421Kor 3,23
- 43Röm 8,28
- 44Mt 10,30
- 45Sach 2,8
- 46Jes 12,3
- 47Phil 3,13
- 48Röm 8,1
- 49PS 34,21
- 50Hi 29,3
- 51Röm 12,2
- 52Apg 4,13
- 531Petr 2,9
- 54Apg 9,31
- 55Sach 13,6
- 56Eph 4,1
- 57Ps 44,15
- 58Röm 8,28
- 59Joh 8,44
- 60Joh 3,36
- 61Mk 3,17
- 622Kor 5,17
- 632Tim 3,5
- 64Röm 10,4
- 65Zef 1,12
- 66Offb 3,1
- 67Offb 3,17-18
- 68Eph 2,14
- 69Mt 5,9
- 70Röm 8,34 / Eph 4,10
- 71Heb 10,29
- 72Joh 20,19-20
- 73Mt 28,7+10
- 74Joh 20,17
- 75Joh 14,27
- 76Hos 14,4
- 77Hld 2,10
- 78Hes 16,6
- 79Hes 36,26
- 80Ps 119,165
- 81Jes 57,21
- 82Joh 14,6
- 83Jes 33,14
- 84Hi 22,21
- 852Kor 5,20
- 86Jes 43,25
- 87Gal 6,7
- 88Heb 10,31
- 89Joh 18,6
- 90Offb 6,16
- 91Mt 25,41
- 92Jes 46,8
- 93Phil 3,21
- 94Phil 4,7