Die abscheuliche Sünde der Trunkenheit
Epheser 5,18: „Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes!“
Die Personen, an die diese Worte geschrieben wurden, waren die Bewohner von Ephesus, von denen uns in der Apostelgeschichte berichtet wird, dass sie die große Göttin Diana verehrten und, aller Wahrscheinlichkeit nach, auch den Gott Bacchus anbeteten. Bei den Festen zu dessen Ehren war es stets üblich oder besser gesagt, es war ein Teil ihrer Religion, sich zu betrinken, als ob es keinen anderen Weg gäbe, ihren Gott zu erfreuen, als sich selbst in Tiere zu verwandeln.
Deswegen legt der Apostel in diesem Kapitel, neben vielen anderen Geboten, die ganz besonders auf sie anzuwenden sind, im Text diese Vorschrift fest. Er ermahnt sie, weil sie nun durch die freie Gnade Gottes von der heidnischen Finsternis zum Licht des Evangeliums bekehrt worden sind, als Kinder des Lichts zu wandeln 1Eph 5,8 und es nicht länger zum Teil ihrer Religion oder Praxis zu machen, „sich mit Wein zu berauschen, was Ausschweifung ist,“ sondern im Gegenteil danach zu streben, „voll Geistes zu werden“ mit dem Geist dieses Erlösers, nach dessen Namen sie genannt wurden und dessen Religion sie lehrte, sich von einer solch schmutzigen Sünde zu enthalten und besonnen zu leben 2Tit 2,12 wie es angemessen ist.
Da die Welt nun christlich geworden ist und die Lehren des Evangeliums überall angenommen worden sind, sollte man eigentlich meinen, dass es keinen Grund dafür geben sollte, das uns hier vorliegende Gebot noch einmal wiederholen zu müssen. Aber ach, Christen – ich meine Christen, die fälschlicherweise so genannt werden – werden von allen möglichen Sünden im Allgemeinen eingefangen und von dieser, der Trunkenheit, ganz im Besonderen. Würde Paulus von den Toten auferstehen, könnte er wahrscheinlich versucht sein, zu denken, dass die meisten von uns sich wieder zurück zur Anbetung stummer Götzen 31Kor 12,2 gewandt und Tempel zu Ehren des Bacchus errichtet haben und es zu einem Teil unserer Religion gemacht haben, so wie es die Epheser mit ihrer Religion taten, „berauscht mit Wein zu sein, was Ausschweifung ist.“
Einige unserer weltlichen Obrigkeiten haben es nicht daran fehlen lassen, die ihnen von oben her verliehene Autorität zur Bestrafung und Eindämmung solchen üblen Tuns einzusetzen. Und ich wünschte, man könnte sagen, dass durch ihre Maßnahmen diese Plage des Trinkens unter uns ausgemerzt worden ist. Doch ach! Obwohl ihre Arbeit, so vertrauen wir, nicht ganz und gar vergeblich war im Herrn, fallen doch trotzdem Tausende, und ich könnte fast sagen Zehntausende zu unserer Rechten 4Ps 91,7 täglich auf unseren Straßen durch diese Sünde der Trunkenheit. Ja, die Menschen scheinen mit der Hölle einen Bund geschlossen zu haben. Und obwohl die Macht der Obrigkeit gegen sie eingesetzt wird und sie täglich sehen können, wie ihre Gefährten im Exzess stündlich durch diese Sünde ins Grab gebracht werden, sindsietrotzdem „des Morgens früh auf, dem Saufen nachzugehen, 5Jes 5,11 und rufen aus: Es soll morgen sein wie heute und noch viel herrlicher; 6Jes 56,12 und wenn wir aufwachen, so wollen wir’s wieder so treiben.“ 7Spr 23,35
Deswegen ist es höchste Zeit für deine Geistlichen, o Gott, ihre Stimme wie eine Posaune zu erheben; 8Jes 58,1 und – weil menschliche Drohungen nichts bewirken – ihnen klarzumachen, dass der Herr zu fürchten ist 92Kor 5,11 und so zu versuchen, ob sie das nicht davon überzeugen wird, von ihrem üblen Tun abzulassen.
Aber ach! Wie soll ich sie ansprechen? Ich fürchte, das exzessive Trinken hat sie zu solchen absoluten Narren wie Nabal 101Sam 25,36 gemacht, dass man nicht zu ihnen sprechen kann. Und viele von Gottes Dienern haben sich ihr ganzes Leben lang abgemüht, sie von dieser Sünde abzuhalten, und doch wollen sie nicht damit aufhören. Dennoch will ich auf dein Geheiß hin sprechen, auch wenn sie ein widerspenstiges Haus sind. 11Hes 2,6 Erhöhe deine Stärke, o Herr, in meiner Schwachheit, und gewähre, dass ich sprechen werde in solcher Erweisung des Geistes und der Kraft, 121Kor 2,4 dass sie von jetzt an damit aufhören werden, sich so unweise zu verhalten, und dass diese Sünde der Trunkenheit nicht zu ihrem Untergang wird.
Glaubt mir, ihr unglücklichen Männer von Belial 131Sam 30,22 (denn zu solchen, Ach! hat diese Sünde euch gemacht) es geschieht nicht ohne die stärksten Beweggründe, genauso wie aus äußerster Besorgnis für eure kostbaren und unsterblichen Seelen, dass ich euch jetzt beschwöre, in den Worten des Apostels, euch nicht mit Wein zu berauschen, oder jeder anderen Art von Alkohol, was Ausschweifung ist.
Denn, erstens: Trunkenheit ist eine Sünde, die Gott aufs Äußerste missfallen muss, weil es ein Missbrauch seiner guten Schöpfung ist.
Als Gott den Menschen erschuf und ihm den Odem des Lebens einhauchte, gab er ihm Herrschaft über die Werke seiner Hände und alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, gab er ihm zu seiner Speise. 141Mo 1,29 Aber als Adam von der verbotenen Frucht gekostet hatte, welches das einzige Gebot gewesen war, das ihm auferlegt worden war, verwirkte er dieses Vorrecht und hatte, nachdem er seinem Schöpfer ungehorsam gewesen war, keinen Anspruch mehr auf die Nutzung von auch nur irgendeinem Teil der Schöpfung.
Aber gepriesen sei Gott! Dieses Recht ist uns, so wie auch alle anderen Privilegien, durch den Tod des zweiten Adams, unseres Herrn und Meisters Jesus Christus, wiederhergestellt worden. Von allen Tieren der Erde und von allen Vögeln des Himmels, und von allem, was sich regt auf dem Erdboden, und von allen Fischen im Meer 151Mo 9,3 dürfen wir essen.” 161Mo 2,16 Aber dann doch nur mit dieser Einschränkung, dass wir sie maßvoll nutzen. Denn Gott hat durch den Tod Jesu keinem Menschen die Erlaubnis dazu gegeben, maßlos zu sein, sondern uns im Gegenteil die stärksten Verpflichtungen auferlegt, besonnen und gottesfürchtig in dieser Welt zu leben. 17Tit 2,12
Aber der Trinker, der die Güte und Barmherzigkeit Gottes verachtet, dass er uns zurückgegeben hat, was wir zu Recht verwirkt hatten, verwandelt seine Gnade in Liederlichkeit und so als ob die Schöpfung nicht selbst schon genug der Nichtigkeit unterworfen wäre, weil sie um unseretwillen verflucht worden ist, missbraucht er sie noch mehr, indem er sie dazu benutzt, seine Lüste zu bedienen und er verwandelt den Wein, der dazu gedacht war, sein Herz zu erfreuen, 18Ps 104,15 in ein tödliches Gift.
Aber denkst du, o Trunkenbold, wer auch immer du bist, dass du dem gerechten Gericht Gottes entkommen wirst? Nein, die Zeit wird bald kommen, dass du hinfort nicht Verwalter sein kannst, 19Lk 16,2 und dann wird der Herr der ganzen Erde mit dir abrechnen, weil du seine Güter verschwendet hast. Ach! Wirst du dann die Schrift weiterhin zu deinem eigenen Verderben verdrehen? Und weil Jesus Christus beim Hochzeitsfest Wasser in Wein verwandelte, um dem Mangel seines bedürftigen Gastgebers abzuhelfen, sagen: „Wir sollten aber fröhlich sein und uns betrinken“? 20Lk 15,32 Nein, du wirst vor ihm verstummen und wohl wissen, dass Gott um dies alles Rechenschaft von dir fordern wird, 21Pred 11,9 auch wenn du dich selbst durch solcherlei Argumente zur Trunkenheit ermutigt hast!
Zweitens: Was die Trunkenheit noch sündhafter macht, ist, dass ein Mensch, der ihr verfällt, durch sie gegen seinen eigenen Körper sündigt.
Als der Apostel die Korinther von der Unzucht abhalten wollte, führte er dies als Argument an: „Brüder, flieht die Unzucht; wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib.“ 221Kor 6,18 Und darf ich nicht ebenso ausrufen: Flieht die Trunkenheit, meine Brüder, denn wer diese Sünde begeht, sündigt gegen den eigenen Leib? Denn woher kommen bei euch so viele Krankheiten und körperliche Gebrechen? Kommen sie nicht von daher, ja, von eurer Maßlosigkeit im Trinken? „Wer hat Weh? Wer hat Leid? Wer hat Zank? Wer hat Klagen? Wer hat Wunden ohne Grund? Wer hat trübe Augen? Die bis in die Nacht beim Wein sitzen und kommen, gemischten Wein zu kosten.“ 23Spr 23,29-30
Wie viele wandelnde Skelette habt ihr gesehen, deren Körper einst äußerst schön anzusehen waren, wohlgenährt und kräftig; doch wie ist durch diese Sünde der Trunkenheit ihre Schönheit von ihnen gewichen und wie wurde es zugelassen, dass sie auf der Erde umherwandern, als hätte Gott sie, so wie einst Lots Frau, als Denkmäler seiner Gerechtigkeit aufgestellt, damit andere daraus lernen mögen, sich nicht zu betrinken? Ja, ich frage euch selbst: Sind nicht deshalb viele unter euch schwach und krank? 241Kor 11,30 Und sind nicht viele eurer Gefährten, die ihr einst gesehen habt, wie sie sich breit machten und grünten wie eine Zeder, 25Ps 37,35 dadurch mit Kummer ins Grab gebracht worden?
Vielleicht würden wir denken, dass Gott uns hart behandelt, wenn er uns so wie den königlichen Psalmisten zwischen drei Plagen wählen lassen würde, durch die wir zugrunde gerichtet werden sollten. Doch hätte der Allmächtige beschlossen, den Menschen von der Erde hinweg zunehmen und seine Tage zu verkürzen, so hätte er kaum eine wirksamere Plage senden können, als den Menschen zu erlauben, sich nach Belieben durch Trunkenheit selbst zu zerstören. Denn es ist zwar ein langsames, aber ein sicheres Gift. Und wenn das Schwert seine Tausende getötet hat, so hat die Trunkenheit ihre Zehntausende getötet. 261Sam 18,7
Wird euch das nicht erschrecken, ihr Übertreter? Wird euch das nicht überzeugen, euch selbst zu schonen und eurem Körper keinen Schaden zuzufügen? Was, habt ihr die ersten Prinzipien der menschlichen Natur, das grundlegende Gesetz der Selbsterhaltung, vergessen? Ihr scheint eure Körper sehr zu lieben; warum sonst trinkt ihr bis zum Exzess, um eure ungeordneten Begierden zu befriedigen? Aber wenn ihr sie wirklich lieben würdet, dann würdet ihr sie ganz bestimmt nicht so zerstören; und wenn kein anderes Argument gegen die Trunkenheit vorgebracht werden könnte, so sollte man doch meinen, dass allein der Gedanke, dass es jenes Leben zerstören wird, das euch so teuer ist, ausreichen sollte, um euch davon abzubringen.
Ich weiß allerdings, dass es eine übliche Antwort ist, welche Trunkenbolde oft denen geben, die sie aus Liebe wie Brandscheite aus dem Feuer reißen 27Sach 3,2 möchten: „Wir tun niemandem etwas zuleide außer uns selbst.“ Aber das ist keine Entschuldigung, sondern eine Verschlimmerung ihrer Schuld. Denn ganz zu schweigen davon, dass die Trunkenheit eines Mannes schon viele Familien in Lumpen gekleidet hat und dass es kaum möglich ist, betrunken zu sein, ohne auch seinen Nächsten zu verführen – ja, ungeachtet dieser und vieler anderer schlimmer Folgen, die beweisen würden, dass eine solche Ausrede völlig falsch ist: Denn was ist einem Menschen eigentlich teurer als er selbst? Und wenn er selbst verloren geht, was würde ihm dann die ganze Welt nützen? 28Mk 8,36 Doch wie willst du, o Mensch, vor dem Richterstuhl Christi stehen und eine solche Ausrede vorbringen, wenn du vor ihm als Selbstmörder angeklagt wirst? Wird es dann genügen, zu sagen: „Ich habe niemandem etwas zuleide getan außer mir selbst?“ Nein! Gott wird dir dann sagen, dass du ihn mit deinem Geist und deinem Körper hättest verherrlichen sollen, die ihm gehörten; und da du durch Alkoholismus deinen Körper zerstört hast, wird er sowohl deinen Körper als auch deine Seele in die Hölle werfen.
Drittens: Was die Trunksucht noch unentschuldbarer macht, ist, dass sie einen Menschen seines Verstandes beraubt.
Der Verstand ist die Herrlichkeit eines Menschen, das Hauptmerkmal, durch das Gott uns von der tierischen Schöpfung unterscheidet. Und unsere modernen Ungläubigen haben ihn zu einem solchen Grad erhoben, dass sie ihn sogar der Offenbarung entgegensetzen und so den Herrn verleugnen, der sie erkauft hat. 292Petr 2,1 Doch obwohl sie damit schwer irren und wahrhaftig zu Narren geworden sind, da sie sich für weise hielten, 30Röm 1,22 so müssen wir anerkennen, dass der Geist des Menschen „eine Leuchte des Herrn ist;“ 31Spr 20,27 und wer sie auslöscht, der wird sein Urteil tragen, er sei, wer er wolle. 32Gal 5,10
Aber genau das macht der Trunkenbold. Er wählt den Fluch Nebukadnezars: Sein Verstand „ist von ihm gewichen;“ 33Dan 4,28 und was ist er dann Besseres als ein Tier? Selbst die heidnischen Könige waren sich dessen so bewusst, dass sie, um ihre jungen Prinzen vom Trinken abzuhalten, ihre Sklaven betrunken machten und sie ihnen zur Abschreckung vorführten. Und würdest du, o Säufer, nur dein eigenes Bild sehen, wenn du, nachdem du deinen Verstand ertränkt hast, hin und her taumelst wie einer der Toren in Israel, 342Sam 13,13 und siehst, wie selbst deine Gefährten Lieder über dich dichten: Sicherlich würdest du nicht zu deinem Erbrochenen zurückkehren, 35Spr 26,11 sondern dich selbst verabscheuen im Staub und in der Asche. 36Hi 42,6
Als David in heiliger Ekstase vor der Bundeslade tanzte, da verachtete Michal, die Tochter Sauls, ihn in ihrem Herzen. 372Sam 6,16 Und als er nach Hause kam, sagte sie: „Wie herrlich hat sich heute der König von Israel gezeigt, der sich heute vor den Augen der Mägde seiner Knechte entblößt hat, wie sich sonst nur einer der ehrlosen Leute schamlos entblößt.“ 382 Sam 6,20 Doch sollte nicht jeder, der einem Betrunkenen begegnet, noch gerechter sagen: Wie herrlich hat sich heute der gezeigt, der ein wenig niedriger gemacht wurde als die Engel, 39Heb 2,7 wenn er, ohne auf seine Würde Rücksicht zu nehmen, sich selbst durch das Trinken seines Verstands beraubt hat und sich selbst auf das gleiche Niveau reduziert hat wie das Vieh, das umkommt? 40Ps 49,13
Doch was wäre, wenn Gott dich mitten in einem solchen Rausch durch den Tod verhaften würde und zu dir sagen würde: „Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern“? 41Lk 12,20 O, wie solltest du in diesen befleckten Kleidern 42Jes 64,5 vor jenem Gott erscheinen, vor dessen Augen selbst die Himmel nicht rein sind? 43Hi 15,15 Und woher weißt du, o Mensch, ob das nicht dein Los sein könnte? Hast du nicht erlebt, dass viele zu solch unvorbereiteter Stunde abberufen wurden? Und welche Sicherheit hast du, dass du nicht der nächste bist? Weil Gott dich so lange verschont hat, glaubst du, er wird dich für immer verschonen? Nein, das ist eher ein Zeichen, dass er zu einer Stunde kommen wird, in der du ihn nicht erwartest; 44Mt 24,44 und da seine Güte und Langmut dich nicht zur Buße geführt haben, so wird er dich abhauen und dir nicht länger erlauben, den Boden unnütz zu belasten. 45Lk 13,7 Denkt darüber nach, ihr alle, die ihr Vergnügen daran empfindet, euch in Tiere zu verwandeln, damit Gott euch nicht plötzlich durch den Tod hinwegrafft, und kein Retter ist da. 46Ps 50,22
Viertens: Eine weitere Verschlimmerung dieser Verfehlung ist, dass sie ein Eingangstor zu vielen anderen Sünden ist und ihnen oft vorangeht; denn sie kommt selten allein.
Von der Trunkenheit kann man sagen, wie Salomo vom Streit sagt, dass es ist, als ob man: „dem Wasser den Damm aufreißt,“ 47Spr 17,14 denn wir wissen nicht, wo sie noch hinführen wird. Ihr Name ist Legion; 48Mk 5,9 siehe, ein Heer von Sünden folgt ihr. Und ich für meinen Teil, wenn ich einen Trinker sehe, dann kann ich, so wie der heilige Prophet, als er in Hasaels Gesicht sah, kaum aufhören zu weinen, 492Kön 8,11 wenn ich daran denke, in wie viele Laster er noch hineinfallen mag, bevor er wieder zu sich kommt.
Welchen entsetzlichen Inzest beging der gerechte Lot mit seinen eigenen Töchtern, nachdem sie ihn betrunken gemacht hatten? 501Mo 19,33-36 Und ich zweifle nicht daran, dass es viele unter euch gibt, die solche Fehltritte begangen haben, als sie sich durchs Trinken ihres Verstands beraubt haben, dass euer Herz in eurem Innern ersterben 511Sam 25,37 würde, wenn ihr jetzt davon hören würdet, so wie Nabals Herz, als er erfuhr, wie er David im Rausch beleidigt hatte. Und hätte jemand zu euch, als ihr nüchtern wart gesagt, dass ihr solch schreckliche Verfehlungen begehen würdet, hättet ihr ausgerufen wie Hasael: „Ist dein Knecht ein Hund, dass er solch abscheuliche Dinge tun sollte?“ 522Kön 8,13
Doch kein Wunder, dass Trunkenbolde solche Missetaten verüben; denn die Trunkenheit vertreibt den Heiligen Geist aus ihnen. Sie werden zu bloßen Instrumenten des Teufels, der mit ihnen anstellt, was er will; er fährt in sie hinein, wie er in die Herde der Schweine hineinfuhr; und es ist kein Wunder, wenn sie dann mit Gier jede Art von Unreinheit und andere Verbrechen begehen.
Aber das führt mich zur fünften Überlegung: Was die Sünde der Trunkenheit besonders erschwert, ist, dass sie uns vom Heiligen Geist trennt.
Man darf hoffen, dass keiner der hier Anwesenden darüber aufgeklärt werden muss, dass wir, bevor wir die Gewissheit haben können, echte Christen zu sein, den Heiligen Geist empfangen müssen, 53Apg 19,2 von oben her neu geboren werden müssen 54Joh 3,3 und den Geist Gottes zusammen mit unserem Geist Zeugnis geben haben, dass wir Kinder Gottes sind. 55Röm 8,16 Das, das allein ist wahres Christentum. Und ohne diesen gesegneten Geist als Mitbewohner in unseren Herzen übertrifft unsere Gerechtigkeit nicht die der Schriftgelehrten und Pharisäer, und wir werden keineswegs in das Reich der Himmel hineinkommen. 56Mt 5,20
Aber Trunkenbolde fordern diesen gesegneten Geist praktisch dazu auf, von ihnen zu weichen. Denn was hat er mit solchen schmutzigen Schweinen zu tun? Sie haben keinen Anteil am Geist des Sohns Davids. Sie haben ihn aus ihren Herzen vertrieben, indem sie seinen Tempel entweiht haben, ich meine damit ihre Körper. Und er kann keine Gemeinschaft mit ihnen haben, so wenig wie das Licht Gemeinschaft mit der Finsternis oder Christus Übereinstimmung mit Belial haben kann. 572Kor 6,14-15
Deshalb ermahnt der Apostel in den Worten des Textes die Epheser: „Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.“ Damit macht er deutlich, dass Trunkenheit und der Geist Gottes niemals im selben Herzen wohnen können. Und in einem anderen Brief fordert er sie auf, unnützes Geschwätz zu vermeiden, 58Tit 3,9 als etwas, das den Heiligen Geist Gottes betrübt, mit dem sie versiegelt sind für den Tag der Erlösung. 59Eph 4,29-30 Und wenn schon unnützes Geschwätz den Heiligen Geist betrübt, in welche unendlichen Fernen muss ihn dann die Trunkenheit aus den Herzen der Menschen vertreiben?
O, dass ihr weise wärt! 605Mo 32,29 Dass ihr bedenken würdet, was für eine schreckliche Sache es ist, dass der Geist des liebenden Gottes von euch weichen sollte! Denn überzeugt euch selbst, wenn ihr ohne ihn lebt, dann lebt ihr ohne Gott in der Welt. 61Eph 2,12 Ihr befindet euch in demselben elenden verlorenen Zustand wie Saul es war, als ein böser Geist vom Herrn 621Sam 16,14 über ihn kam; und ihr seid nur viele Gefäße des Zorns, zubereitet zum Verderben. 63Röm 9,22
Aber das bringt mich weiter zu einem sechsten Grund gegen die Sünde der Trunkenheit: Sie macht einen Menschen völlig untauglich dazu, sich an Gott im Himmel zu erfreuen und setzt ihn seinem ewigen Zorn aus.
Gott zu sehen und sich an ihm zu erfreuen und zu sein wie die gesegneten Engel, die immer das Angesicht unseres himmlischen Vaters in der Herrlichkeit seines Reiches anschauen, ist ein solch unaussprechliches Glück, dass selbst böse Menschen, obwohl sie nicht das Leben der Gerechten führen wollen, nicht anders können, als sich zu wünschen, ihr zukünftiger Zustand möge wie der der Gerechten sein. 644Mo 23,10
Aber denkt ihr, o ihr Trinker, dass ihr jemals teilhaben werdet an diesem Erbe mit den Heiligen im Licht? 65Kol 1,12 Schmeichelt ihr euch selbst, dass ihr, die ihr sie oft zum Gegenstand eurer betrunkenen Lieder gemacht habt, nun erhoben werdet, mit ihnen zusammen die himmlischen Lieder Zions zu singen? Nein! Weil ihr durch die Trunkenheit eure Herzen zu Käfigen unreiner Vögel 66Offb 18,2 gemacht habt, so werdet ihr entsprechend mit unreinen und verschmutzten Geistern wohnen müssen.
Eine Feuerstätte, entzündet durch Gottes Zorn, ist für euch hergerichtet, 67Jes 30,33 wo ihr die Rache ewigen Feuers erleiden und vergeblich um einen Tropfen Wasser schreien werdet, um eure Zunge zu kühlen. 68Lk 16,24 Ja, ihr werdet trinken, aber es wird ein Becher des Zorns Gottes sein: „Denn in der Hand des Herrn ist ein Becher mit schäumendem Wein, voll des Gemischs, und alle Trunkenbolde des Landes müssen ihn trinken und auch noch die Hefe schlürfen.“ 69Ps 75,9
Aber vielleicht glaubt ihr diesem Bericht nicht. Vielleicht haltet ihr diese Worte für dummes Geschwätz und ich komme euch so vor wie Lot seinen Schwiegersöhnen, als er kam, um sie zu warnen, aus Sodom zu fliehen: „Wie einer, der scherzt.“ 701Mo 19,14 Doch wenn ihr mir nicht glaubt, glaubt der ewigen Wahrheit selbst, die eindeutig erklärt hat: „Kein Trunkenbold wird das Reich Gottes erben.“ 711Kor 6,10
Und ich rufe Himmel und Erde an diesem Tag als Zeugen gegen euch auf, dass Gott ebenso gewiss wie er Feuer und Schwefel regnen ließ, sobald Lot aus Sodom herausgekommen war, euch in einen Feuer- und Schwefelsee werfen wird, wenn er kommt, um Vergeltung zu üben an denen, die Gott nicht kennen und dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind. 722Thess 1,8
Siehe, ich habe es euch vorhergesagt; 73Mt 24,25 denkt daran, dass ihr an diesem Tag darüber informiert wurdet, was das Ende der Trunkenheit sein wird. Und ich lade euch im Namen des Gottes, dem ich diene, dazu ein, mich vor dem Richterstuhl Christi zu treffen, damit ihr sowohl meinen Herrn als auch mich freisprecht und mit euren eigenen Mündern bekennt, dass eure Verdammnis von euch selbst verschuldet war und dass wir rein sind von euer aller Blut. 74Apg 20,26
Aber Herr, hat niemand unserer Verkündigung geglaubt? 75Jes 53,1 Hast du denn so viele Worte vergeblich sprechen lassen? Wenn es denn vergeblich war! 76Gal 3,4 Nein, mir scheint, ich sehe einigen ist es wie ein Stich ins Herz gegangen, 77Apg 2,37 dass sie bereit sind, auszurufen, wie David zu Abigail sagte: „Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, der dich heute gesandt hat 781Sam 25,32 um zu uns zu sprechen.“ Denn ganz gewiss, wenn er dich nicht gesandt hätte, wäre diese Sünde der Trunkenheit unser Untergang gewesen. Aber jetzt, da wir wissen, wohin sie uns führen wird, sind wir entschlossen, keinen Tropfen Alkohol mehr im Übermaß zu trinken, solange die Welt steht, damit wir nicht in den Flammen der Hölle gequält werden.
Doch ach! Wie sollen wir von der Macht dieser Sünde befreit werden? Kann ein Äthiopier seine Haut ändern oder ein Leopard seine Flecken? 79Jer 13,23 Fast genauso schwer wird es für euch sein, die ihr euch an Zügellosigkeit gewöhnt habt, zu lernen, nüchtern zu leben.
Doch verzweifelt nicht; denn was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. 80Lk 18,27 Wen solltet ihr also um Hilfe bitten, wenn nicht ihn, euren Herrn? Obwohl er sein Angesicht vollkommen zurecht wegen dieser Sünde der Trunkenheit von euch abwenden könnte, so beachtet doch:
Erstens: Wenn ihr euer Herz vor ihm im täglichen Gebet ausschüttet und um Hilfe von oben bittet, mag es sein, dass ihr von Gott angetan werdet mit Kraft aus der Höhe 81Lk 24,49 und er euch durch Jesus Christus zu mehr als Überwindern 82Röm 8,37 macht. Hättet ihr die Gemeinschaft mit ihm im Gebet aufrechterhalten, so hättet ihr nicht so lange durch die Trunkenheit Gemeinschaft mit Teufeln gehabt. Doch so wie der verlorene Sohn habt ihr danach begehrt, eure eigenen Herren zu sein; ihr habt ohne Gebet gelebt, auf eure eigene Stärke vertraut, und nun seht, ach! auf welchen zerbrochenen Rohrstab ihr euch gestützt habt. 83Jes 36,6 Wie schnell habt ihr euch selbst den Tieren gleich gemacht, ohne Einsicht? 84Ps 49,21 Doch kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen. Kommt zu ihm wie der reuige verlorene Sohn und sagt: „Vater, wir haben gesündigt;“ 85Lk 15,21 wir bitten dich, lass nicht länger zu, dass diese Sünde der Trunkenheit über uns herrscht. Ergreift Christus im Glauben, und siehe! Es wird euch geschehen, wie ihr wollt.
Eine zweite Methode, die ich euch empfehle, um die Trunkenheit zu überwinden, ist, schlechte Gesellschaft zu meiden. Denn es ist der schlechte Umgang mit bösen Menschen, der viele Tausende in diese Sünde geführt und ihre guten Sitten verdorben hat. 861Kor 15,33
Doch ihr mögt sagen: Wenn ich meine Gefährten verlasse, dann muss ich mit Verachtung rechnen; sie werden mich sicherlich dafür verspotten, wenn ich anders bin. Und glaubst du, o Mensch, jemals durch eine wahre Bekehrung durch die enge Pforte einzugehen, 87Mt 7,13 ohne von denen, die um dich sind, verspottet zu werden? Nein; es ist zwar möglich, verachtet zu werden und nicht in den Himmel zu kommen, aber du kannst nicht in den Himmel kommen, ohne verachtet zu werden: „Denn die Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft mit Gott.“ 88Jak 4,4 Und die, die nach dem Fleisch geboren sind, werden die verfolgen, die nach dem Geist geboren sind. 89Gal 4,29 Lass dich daher nicht durch eine knechtische Furcht vor der Verachtung durch einen sterblichen Menschen daran hindern, dich dem lebendigen Gott zuzuwenden. Denn was ist ein wenig Verachtung? Sie ist nur ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkommt. 90Ps 78,39 Besser hier auf Erden der Gegenstand des Lieds einiger Trunkenbolde sein, als mit ihnen dort zu wohnen, wo sie sich für ewig gegenseitig beschimpfen und verfluchen werden, in der Hölle. Aber noch eine kleine Weile, und sie selbst werden dein Tun preisen und sagen: „Wir Toren hielten es für Unsinn, dass er uns verlassen hat, und sein Ende für ehrlos. Wie ist er nun gezählt worden unter die Söhne Gottes und hat sein Los unter den Heiligen!“ 91Weish 5,4-5
Aber ich beeile mich, euch eine dritte Methode vorzustellen, um die Sünde der Trunkenheit zu überwinden, ein neues Leben der strengen Selbstverleugnung und Buße zu beginnen. Denn „diese Art fährt nicht aus, außer durch Gebet und Fasten.“ 92Mt 17,21 Es stimmt, dies mag als eine schwierige Aufgabe erscheinen; aber auch dafür können wir uns bei uns selbst bedanken, denn hätten wir früher damit begonnen, dann wäre unsere Aufgabe einfacher gewesen. Aber selbst jetzt noch wird das Joch der Buße euch von Tag zu Tag leichter werden, wenn ihr euch nur Mühe gebt.
Zum Abschluss möchte ich alle, ob hoch oder niedrig, reich oder arm, ermahnen, strenge Selbstverleugnung beim Essen und Trinken zu praktizieren. Denn obwohl „das Reich Gottes nicht Essen und Trinken ist,“ 93Röm 14,17 so fördert ein maßvolles, nüchternes Gebrauchen von Gottes guter Schöpfung auf großartige Weise das geistliche Leben. Und vielleicht werden mehr Menschen durch ein reguläres Leben in Sinnlichkeit zerstört als durch die eigentliche Sünde, vor der ich euch gewarnt habe. Ich weiß genau, dass viele, die nur beinahe Christen sind, ein Schriftwort heranziehen, um ihren Hedonismus zu rechtfertigen, indem sie sagen: „Nicht das, was in den Mund hineingeht, macht den Menschen unrein.“ 94Mt 15,11 Und dem stimmen wir zu, wenn es maßvoll geschieht. Doch sie sollten bedenken, dass es möglich ist, ja, es wird durch tägliche Erfahrung bestätigt, dass ein Mensch so viel essen und trinken kann, dass es zwar seinem Körper nicht schadet, aber trotzdem seiner Seele unendlichen Schaden zufügt. Denn Sich gehen zu lassen wiegt die Seele in einen geistlichen Schlummer genauso wie direkter Alkoholismus; und obwohl Letzteres uns unter Menschen mehr Verachtung einbringen mag, so wird uns das Erstere, wenn man darin immer weiter macht, genauso sicher von der Gegenwart Gottes ausschließen.
St. Paulus wusste das nur zu gut; und deshalb, obwohl er der geistliche Vater von Tausenden war und kurz davor war, seinen Lauf zu vollenden, 952Tim 4,7 trotzdem sagte er, dass es seine tägliche Praxis sei, seinen Leib zu züchtigen und zu beherrschen, damit er nicht anderen predigt und selbst verworfen werde 961Kor 9,27 oder missbilligt werde oder damit er nicht irgendetwas mache, dass ihn zum Anstoß oder Stolperstein für irgendeinen von Gottes Kindern machen würde. Denn er hat keinen Zweifel an seinem eigenen Ausharren bis ans Ende 97Mt 10,22 und dem von allen anderen Heiligen, wie aus vielen seiner Briefe ersichtlich ist; und das Wort adokimoi (verworfen) trägt diese Bedeutung in 2. Korinther 13,5 und an vielen anderen Stellen.
Aber warum bemühe ich das Beispiel des Apostels, um euch zu strenger Mäßigung im Essen und Trinken zu motivieren? Lieber lasst mich euch dringend empfehlen, die zweite Hälfte des Textes in die Tat umzusetzen, nämlich euch darum zu bemühen, „voll Geistes zu werden“ und dann werdet ihr nicht mehr länger die Schriften durchforschen, um Argumente für Hedonismus darin zu finden, sondern ihr werdet es mit euch selbst feierlich besiegeln, und niemals mehr essen oder trinken, als was mit den strengsten Geboten des Evangeliums vereinbar ist.
O, fleht Gott an, dass ihr erkennen könnt, wie ihr in Adam gefallen seid und wie notwendig es ist, durch den Geist Jesu Christi erneuert zu werden, bevor ihr glücklich sein könnt! Lasst uns ihn bitten, uns zu erleuchten, damit wir die Heimtücke unserer verdorbenen Herzen sehen und wie rein und heilig diese Körper sein sollten, dass sie lebendige Tempel des Heiligen Geistes sein sollten 981Kor6,19 und dann werden wir uns als Männer erweisen. 991Kön 2,2 Und weil sie zu lebendigen Tempeln des Heiligen Geistes gemacht worden sind, dadurch dass er hier in unseren Körpern wohnt, dann werden diese Körper, auch wenn sie nach dem Tod von Würmern zerstört werden, 100Hi 19,26 durch denselben Geist bei der allgemeinen Auferstehung des letzten Tages auferweckt werden, um dem Leib der Herrlichkeit Christi gleichgestaltet zu werden. 101Phil 3,21
Was Gott in seiner unendlichen Barmherzigkeit gewähren möge, Amen.
Fussnoten
- 1Eph 5,8
- 2Tit 2,12
- 31Kor 12,2
- 4Ps 91,7
- 5Jes 5,11
- 6Jes 56,12
- 7Spr 23,35
- 8Jes 58,1
- 92Kor 5,11
- 101Sam 25,36
- 11Hes 2,6
- 121Kor 2,4
- 131Sam 30,22
- 141Mo 1,29
- 151Mo 9,3
- 161Mo 2,16
- 17Tit 2,12
- 18Ps 104,15
- 19Lk 16,2
- 20Lk 15,32
- 21Pred 11,9
- 221Kor 6,18
- 23Spr 23,29-30
- 241Kor 11,30
- 25Ps 37,35
- 261Sam 18,7
- 27Sach 3,2
- 28Mk 8,36
- 292Petr 2,1
- 30Röm 1,22
- 31Spr 20,27
- 32Gal 5,10
- 33Dan 4,28
- 342Sam 13,13
- 35Spr 26,11
- 36Hi 42,6
- 372Sam 6,16
- 382 Sam 6,20
- 39Heb 2,7
- 40Ps 49,13
- 41Lk 12,20
- 42Jes 64,5
- 43Hi 15,15
- 44Mt 24,44
- 45Lk 13,7
- 46Ps 50,22
- 47Spr 17,14
- 48Mk 5,9
- 492Kön 8,11
- 501Mo 19,33-36
- 511Sam 25,37
- 522Kön 8,13
- 53Apg 19,2
- 54Joh 3,3
- 55Röm 8,16
- 56Mt 5,20
- 572Kor 6,14-15
- 58Tit 3,9
- 59Eph 4,29-30
- 605Mo 32,29
- 61Eph 2,12
- 621Sam 16,14
- 63Röm 9,22
- 644Mo 23,10
- 65Kol 1,12
- 66Offb 18,2
- 67Jes 30,33
- 68Lk 16,24
- 69Ps 75,9
- 701Mo 19,14
- 711Kor 6,10
- 722Thess 1,8
- 73Mt 24,25
- 74Apg 20,26
- 75Jes 53,1
- 76Gal 3,4
- 77Apg 2,37
- 781Sam 25,32
- 79Jer 13,23
- 80Lk 18,27
- 81Lk 24,49
- 82Röm 8,37
- 83Jes 36,6
- 84Ps 49,21
- 85Lk 15,21
- 861Kor 15,33
- 87Mt 7,13
- 88Jak 4,4
- 89Gal 4,29
- 90Ps 78,39
- 91Weish 5,4-5
- 92Mt 17,21
- 93Röm 14,17
- 94Mt 15,11
- 952Tim 4,7
- 961Kor 9,27
- 97Mt 10,22
- 981Kor6,19
- 991Kön 2,2
- 100Hi 19,26
- 101Phil 3,21